Mein Arzt sagt immer, er würde mich gerne seinen Patienten zeigen. Patienten, die gerade die Diagnose Blutkrebs erhalten haben, um ihnen Mut zu machen, dass das Leben weitergeht – und noch viel Schönes zu bieten hat!“, erzählt Jennifer Panzer (35). Die junge Mutter war vor elf Jahren lebensbedrohlich an Blutkrebs erkrankt. Damals sagt man der DKMS-Patientin, das Thema Familie würde in ihrem Leben keine Rolle mehr spielen. Jennifer ließ sich von dieser Einschätzung der Ärzte nicht unterkriegen und besiegte den Blutkrebs. Heute lebt sie glücklich mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter.

Vorbilder, die Lebensmut geben

Die Geschichte von Jennifer zeigt, dass nicht nur Stars und Sportler Vorbilder sein können. Jennifer ist ein Mensch aus dem ganz normalen Leben – mit Höhen und Tiefen. Ihre Geschichte kann anderen Patienten Mut machen und schenkt ihnen Hoffnung. Deswegen erzählt die DKMS Geschichten wie die von Jennifer, denn gerade in schwierigen Lebenssituationen können Vorbilder helfen. Die ganze Geschichte von Jennifer Panzer gibt es hier: mediacenter.dkms.de

Vorbilder sind Menschen mit Leitbildfunktion, wir können uns mit ihnen identifizieren und uns an ihnen orientieren. Das gilt nicht nur für Kinder und Jugendliche, die Vorbilder und Idole in ihrer Entwicklung nutzen, um ihre Persönlichkeit und Identität zu entwickeln und zu festigen. Auch Erwachsene nutzen Vorbilder.

Heute spielt Tochter Frieda die größte Rolle in Jennifers Leben

Je nach Lebensphase und Situation suchen Menschen sich unterschiedliche Vorbilder. In Lebenslagen wie einer Blutkrebsdiagnose, die für uns vielleicht aussichtlos erscheinen, können Vorbilder uns zeigen, dass es möglich ist diese Situation zu überwinden, weil sie es bereits geschafft haben. So helfen sie uns durchzuhalten und an unsere Träume zu glauben. Vorbilder berühren uns emotional und können uns antreiben und das, ohne dass wir sie jemals persönlich getroffen haben.

Vorbilder, die zu guten Taten animieren

Außerdem können Vorbilder uns inspirieren und so auch Einfluss auf unser Verhalten haben. Wenn wir ein Vorbild für seine Taten bewundern, animiert uns das gleichzeitig das Verhalten nachzuahmen und in die Fußstapfen des Vorbildes zu treten. Auch von solchen Vorbildern berichtet die DKMS, um neue potentielle Spender zur Registrierung zu animieren.

Beispielsweise in der Geschichte von Tatjana Tröger (26), die immer gehofft hat Stammzellspenderin zu werden und dann auch keine Sekunde zögerte, als sie tatsächlich angefragt wurde. Denn schon bei ihrer Registrierung stand für die junge Frau fest: „Ich will Menschen helfen, die ohne Stammzellen sterben würden“.

Eine Einstellung, die ich vorbildlich finde!

Die ganze Geschichte von Tatjana Tröger gibt es hier: dkms-insights.de

 

Text: Sara von Knobelsdorff
Sie ist Volontärin beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) und war Hospitantin in der Kommunikationsabteilung der DKMS in Köln.

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