Nach einer Geldspende fühlen wir uns gut. Wir waren großzügig, haben unser Geld für etwas Sinnvolles ausgegeben und die Welt ein kleines bisschen besser gemacht. Und es gibt noch einen Grund zur Freude: Geldspenden an gemeinnützige Organisationen kann man als Privatperson von der Einkommenssteuer absetzen und somit selbst profitieren.

Die Spende kann bis zu einem Anteil von 20 Prozent der eigenen Einkünfte in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Um die Spende  absetzen zu können, muss es sich um eine Spende an eine gemeinnützige Organisation handeln, die freiwillig erfolgt ist und für die keine Gegenleistung erbracht wurde. Außerdem muss die Spende für das Finanzamt mit einer Zuwendungsbestätigung nachgewiesen werden.

Die Zuwendungsbestätigung ist eine Bescheinigung der Spende und muss einem vorgeschriebenen Muster entsprechen. Bei einer Spende unter 200 Euro gilt eine Vereinfachungsregelung, der Spender benötigt einen vereinfachten Spendennachweis der Organisation und seinen Kontoauszug. Seit 2018 gilt für die Steuererklärung die Belegvorhaltepflicht, d.h. der Beleg muss der Steuererklärung nicht beigefügt werden, sondern nur auf Nachfrage eingereicht werden.

Mit einer Geldspende kann man viel bewirken. Die DKMS als gemeinnützige Organisation ist beispielsweise für den weiteren Ausbau der Datei auf Geldspenden angewiesen. Denn obwohl die Kosten, die für die Registrierung anfallen, im Laufe der Zeit deutlich gesunken sind – von anfänglich 600 DM auf heute 35 Euro – müssen sie dennoch aus Spenden generiert werden. Die Geldspenden ermöglichen der DKMS, neue potenzielle Lebensspender zu registrieren, um weltweit mehr Blutkrebspatienten eine zweite Chance auf Leben zu ermöglichen.

Aus diesem Grund ist die DKMS allen Spendern sehr dankbar für ihre Unterstützung im Kampf gegen Blutkrebs und möchte ihnen die Spende so einfach wie möglich machen. Deswegen stellt die DKMS Spendern ab 50 Euro automatisch am Ende des Jahres eine Zuwendungsbescheinigung aus, wenn der Spender bei der Überweisung im Verwendungszweck seine Adresse angibt.

Außerdem bietet sie für alle Spendenbeträge bis 200 Euro einen vereinfachten Spendennachweis zum Download (dkms.de/vereinfachter-spendennachweis) an, der beim Finanzamt gemeinsam mit dem Kontoauszug als ausreichender Nachweis der Spende gilt.

Übrigens kann man die DKMS auf vielen Wegen finanziell unterstützen: über einmalige oder regelmäßige Spendenüberweisungen, per SMS-Spende oder durch Benefiz-Aktionen. Manche Menschen bedenken die DKMS sogar in ihrem Testament.

Mehr Informationen zur finanziellen Unterstützung der DKMS unter: dkms.de/engagement

 

Text: Sara von Knobelsdorff
Sie ist Volontärin beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) und war Hospitantin in der Kommunikationsabteilung der DKMS in Köln.

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