Den Kampf gegen Blutkrebs zu unterstützen ist vielen Menschen ein wichtiges Anliegen. Bei dem unermüdlichen Engagement unser Unterstützer geht uns immer wieder das Herz auf. Besonders toll ist es, wenn man miterleben kann, wie Menschen für die gute Sache an ihre Grenzen gehen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das auf dem Rennrad dazu gehört.

Als mich David Buske vom Team Plasmatreat 2017 über seine Idee zu „Höhenmeter sammeln – Leben retten 2.0“ ansprach, war mein Interesse sofort geweckt. Da ich selber gerne auf dem Rennrad unterwegs bin, wusste ich direkt, dass hier einiges für den Kampf gegen Blutkrebs geleistet werden würde – mental als auch physisch. Jetzt war das Team wieder für die gute Sache unterwegs.

Das Team Plasmatreat-Storck hat in der Saison 2018 eine besondere Mission: auf den Kampf gegen Blutkrebs aufmerksam machen und Geldspenden sammeln. Der große Spaß am Rennradfahren gepaart mit dem Gedanken „etwas Gutes zu tun“ steht für die Fahrer und Fahrerinnen im Vordergrund. Die Ziele des Teams sind hoch gesteckt: Zusammen wollen sie mindestens 4000 Euro an Spendengeldern sammeln und so viele Menschen wie möglich aus der Radsportszene motivieren, sich als Stammzellspender zu registrieren. Alle Spenden gehen zugunsten der DKMS. Neben kleineren Rennen stehen für das Team dieses Jahr die Highlights Tour TransAlp und Ötztaler Radmarathon auf dem Programm. Die größten und härtesten Jedermann-Rennen im Kalender.

Das Team: v.l. Matthias Limbach, Nathalie Hintzen, Sibylle Biendl und Michael Juppe (es fehlen Thomas Geschnitzter und Daniel Pechtl); Foto: Team Plasmatreat-Storck

Die Tour TransAlp ist gerade zu Ende gegangen. Durch die professionelle Unterstützung der Physiotherapeutin Angela Buske konnten alle Teammitglieder jeden Tag frisch in die neue Etappe starten und tolle Ergebnisse einfahren. Jetzt liegen 827 Kilometer und unglaubliche 17.797 Höhenmeter hinter den Fahrern und Fahrerinnen. Motivation gab dem Team, bestehend aus Thomas Geschnitzter, Daniel Pechtl, Nathalie Hintzen, Michael Jupe, Matthias Limbach und Sybille Biendl, der Gedanke an die gute Sache und ein Zitat von Mohammed Ali: „Wenn mein Kopf es sich ausdenken kann, wenn mein Herz daran glauben kann – dann kann ich es auch erreichen“.

Drei Tage fuhren Thomas Geschnitzter und Daniel Pechtl in Gelb – dem Trikot der Gesamtführenden. Am Ende reihten sie sich auf Rang 4 ein. Nathalie Hintzen und Michael Jupe konnten die Tour unter den Top 20 Mixed Teams beenden. Ein unglaubliches Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Nathalie erst seit 4 Monaten auf dem Rennrad sitzt. Matthias Limbach und Sybille Biendl kämpften wie Titanen gegen die Erschöpfung. Der große Wille der Beiden brachte sie am Ende auch die letzte Rampe hoch und ins Ziel am Gardasee.

v.l. Thomas Geschnitzter und Daniel Pechtl fuhren zwischenzeitlich in Gelb und zeigten ihre Unterstützung für die DKMS auch auf dem Podium; Foto: Team Plasmatreat-Storck

Sie beendeten die Tour TransAlp auf Rang 24. Für diese Leistung muss man großes Lob und Respekt aussprechen. Auch Team Manager David Buske zieht ein positives Resümee: „Drei Tage das gelbe Trikot im Team zu haben hat jeden einzelnen motiviert. So hat sich eine einzigartige Dynamik im Team entwickelt. Es war immer wieder ein Gänsehautmoment für mich auf der Strecke zusehen, wie sich alle Fahrer sowohl teamintern als auch gegenseitig unterstützt haben.“

Das Spendenbarometer steht aktuell bei 1103 Euro. Die Mission „Höhenmeter sammeln und Leben retten 2.0“ zugunsten der DKMS geht mit dem Ötztaler Radmarathon am 02.09.2018 in die nächste Runde.

827 Kilometer und unglaubliche 17.797 Höhenmeter liegen hinter den Fahrern und Fahrerinnen; Foto: Team Plasmatreat-Storck

Mit dem Engagement auf zwei Rädern unterstützt das Team Plasmatreat-Storck weiter die DKMS. Mit starken Leistungen wollen die Fahrer und Fahrerinnen wieder Geldspenden sammeln und auf dem Rad alles geben, damit mehr Blutkrebspatienten eine zweite Chance auf Leben erhalten.

Spendenlink: betterplace.org

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