Ethische und soziale Motive werden für Unternehmen immer wichtiger. Für unsere Fundraising-Abteilung ist es immer schön zu sehen, wenn nicht nur Privatleute Geld für den guten Zweck spenden, sondern auch Firmen gesellschaftliches Engagement zeigen. Das gilt auch für Banken.

Ein sehr gutes, aktuelles Beispiel ist die Partnerschaft mit der IKB Deutsche Industriebank AG, die seit Jahren den Kampf gegen Blutkrebs unterstützt. Unter dem Motto „Privatanleger zeichnen, IKB spendet“ hat unser Partner IKB Deutsche Industriebank AG in diesem Jahr wieder eine festverzinsliche Weihnachtsanleihe emittiert. In Abhängigkeit von der Anlagesumme der Investoren spendete die IKB jeweils einen Betrag an die DKMS. Genau genommen waren es zwei Euro pro 1.000 Euro Anlagesumme. Die Spende wird dabei ausschließlich von der Bank getragen und hat daher keinen Einfluss auf die Rendite der Anleger.

Doch warum ist diese Unterstützung so wichtig für das Fundraising der DKMS? Welchen Effekt hat das auf die Arbeit der DKMS?

Wir tun seit 1991 alles dafür, immer schneller den bestmöglichen Stammzellspender für einen Blutkrebspatienten zu finden. Aus diesem Grund arbeiten wir zum Beispiel mit Hochdruck daran, die Typisierungsqualität der HLA-Befunde unserer Spender immer weiter zu verbessern. Denn je effizienter wir arbeiten, umso schneller können Patienten im Wettlauf mit der Zeit versorgt werden. Auch das Thema Forschung liegt uns sehr am Herzen. Weil wir den medizinischen Fortschritt aktiv vorantreiben möchten, haben wir am Standort Dresden eine eigene Forschungseinheit für klinische Studien, die DKMS Clinical Trials Unit, gegründet. Denn in der Blutkrebsbehandlung sind noch viele Fragen offen und wir brauchen weltweit einfach mehr aussagekräftige Studien, deren Ergebnisse und Therapieempfehlungen dann wiederum als Leitlinie für Ärzte dienen können – und natürlich auch Geld, um diese Forschung finanzieren zu können.

Um unser Ziel, jedem Blutkrebspatienten helfen zu können, näher zu kommen, sind wir auf Geldspenden angewiesen. Ein Beispiel: Allein die Kosten für die Registrierung eines neuen Spenders betragen 35 Euro und werden nicht vom Gesundheitssystem getragen. Viele Spender übernehmen dankenswerterweise ihre Registrierungskosten selbst, aber das ist selbstverständlich nicht allen möglich.

Darüber hinaus sammeln wir Spendengelder, um damit die Forschungsarbeit unserer Clinical Trials Unit (CTU) zu unterstützen. Auch der Bereich der Internationalisierung benötigt dringend Unterstützung durch Spendengelder – denn der Kampf gegen Blutkrebs macht an keiner Ländergrenze Halt. Um noch mehr Patienten in anderen Ländern der Welt helfen zu können, brauchen wir eine weltweite Solidargemeinschaft und Geldspenden. Bisher sind wir als DKMS in Deutschland, USA, Polen und UK vertreten. Weitere Standorte sollen folgen.

Die IKB gehört mit einem Spendenvolumen von inzwischen fast 100.000 Euro mittlerweile zu den größten Einzelspendern der DKMS. Solche Partner sind ganz wichtig für uns. Allein in diesem Jahr spendete die IKB im Zusammenhang mit der Weihnachtsanleihe 18.500 Euro für die DKMS gemeinnützige GmbH.

Auf dem Foto (v.l.nr.): Jörn Schiemann, Leiter Privatkunden und Anlageprodukte bei der IKB Deutsche Industriebank AG), Christina Neumann (DKMS Fundraising, Bereich Unternehmenskooperationen), Dr. Michael H. Wiedmann (Vorsitzender des Vorstands der IKB Deutsche Industriebank AG)

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