Als erster Freiwilliger kam Jan Denker, um sich per Wangenschleimhautabstrich als Spender in die DKMS aufnehmen zu lassen. „Ich möchte gerne zur Verfügung stehen, weil ich auch selbst auf einen Spender hoffen würde, wenn ich betroffen wäre“, sagte der Flugkapitän. Wie schnell man in eine solche Notlage geraten kann, hatte die Belegschaft der Fluggesellschaft im vergangenen Jahr erlebt: Damals erkrankte eine Kollegin an Blutkrebs, benötigte dringend einen Stammzellspender. Die Kollegen stellten daraufhin in der Weihnachtszeit eine erfolgreiche Spendenaktion auf die Beine: 10.000 Euro sammelten sie für den Kampf gegen Blutkrebs. Von diesen Spenden werden nun die Neuregistrierungen am Standort finanziert.

Auch Geschäftsführer Jörg Beißel unterbrach seine Arbeit gern, um kurz darauf seinen vorläufigen DKMS-Spenderausweis in Händen zu halten. „Durch die erkrankte Kollegin hat das Thema Stammzellspende eine ganz besondere Aufmerksamkeit in der Mannschaft erfahren“, sagte er. „Wir unterstützen die DKMS gern: Wenn man so problemlos Leben retten kann, ist das eine lohnenswerte Sache!“ Sein Geschäftsführungs-Kollege Oliver Wagner sah es gar als „Selbstverständlichkeit“ an, sich ebenfalls registrieren zu lassen. „Ich möchte als gutes Beispiel vorangehen!

Tatkräftige Unterstützung erhielt die DKMS am Flughafen auch von fünf Auszubildenden des Unternehmens. Die jungen Damen und Herren füllten die Einverständniserklärungen ihrer Kollegen aus und erklärten ihnen, wie der Wangenabstrich mit Hilfe der Wattestäbchen richtig ausgeführt wird. „Es macht richtig Spaß“, freute sich Benedict Weinhold.

70 Kollegen kamen zur dreistündigen Registrierungsaktion vor Ort. Daneben nutzten weitere 42 Mitarbeiter die Gelegenheit und bestellten sich online ein Set nach Hause. Ein tolles Ergebnis im Kampf gegen Blutkrebs! Übrigens: Für die erkrankte Kollegin konnte bereits ein passender Stammzellspender gefunden werden, sie ist auf dem Weg der Besserung.

Foto: © Patric Fouad

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