Unternehmen werden zunehmend in die Pflicht genommen, gesellschaftliche Verantwortung für ihr Handeln nicht nur zu übernehmen, sondern auch zu präsentieren. Seit diesem Jahr sind große deutsche Unternehmen gesetzlich verpflichtet, auch über die sozialen Aspekte ihres Wirtschaftens transparent und öffentlich zu informieren. Die DKMS sieht darin die Chance Unternehmen, welche die Organisation im Kampf gegen Blutkrebs unterstützen, etwas zurück zu geben. Für ihre Unterstützer stellt sie Materialien für eine professionelle CSR-Kommunikation bezüglich des Engagements für die DKMS zur Verfügung.

Bereits vor drei Jahren hat das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten der EU eine neue Richtlinie (CSR-Richtlinie) zur Erweiterung der Berichterstattung von großen kapitalmarktorientierten Unternehmen und Konzernen verabschiedet.  Damit sollen auch die ökologischen und sozialen Aspekte von Unternehmen, neben den rein wirtschaftlichen  Darstellungen, ein größeres Gewicht beigemessen werden. Anfang März wurde jetzt vom Bundestag das Umsetzungsgesetz zur CSR-Richtlinie beschlossen.

Bislang oblag die Entscheidung den Unternehmen, ob sie selbst Verantwortung gegenüber der Gesellschaft übernehmen und wie sie diese öffentlich machen. Mit der Bundestagsentscheidung müssen nun ab dem Berichtsjahr 2017 wesentliche Risiken bezüglich der Belange von Arbeitnehmern, Gesellschaft und Umwelt ebenso wie hinsichtlich der Achtung von Menschenrechten und der Bekämpfung von Korruption zur Sprache kommen. Neben einem Status Quo muss auch die Planung zum Umgang mit diesen Aspekten in der Zukunft schlüssig dargestellt werden.

Das bedeutet nicht nur für Firmen die am Kapitalmarkt tätig sind, umdenken in Sachen CSR-Kommunikation. Mit der gesetzlichen Anforderung entsteht zunehmender Zugzwang für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs). Auch ohne die formale Verpflichtung gehört es schon heute zu einem guten Unternehmensauftritt am Markt, seinen Umgang mit der eigenen gesellschaftlichen Verantwortung zu thematisieren.

Anders als bei großen Konzernen verfügen KMUs oft nicht über die Ressourcen, welche für die Erarbeitung und der Darstellung des gesellschaftlichen Engagements, eingesetzt werden können. Das Engagement ist gegeben, aber die Kommunikation dessen fällt oft schwer. Dies nahm die DKMS nun zum Anlass für Unternehmen, welche sich als Partner im Club der 1000 im Kampf gegen Blutkrebs engagieren, Basismaterialien für die CSR-Kommunikation anzubieten. „So können wir unseren neuen Club Partnern danken und auch etwas zurück geben.“ erklärt Petra Ennenbach aus dem Fundraising der DKMS.

Weitere Infomationen finden Sie auf dkms.de/club1000csr

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