Mehr als 1,7 Millionen Menschen folgen den offiziellen Facebook-Accounts der DKMS in Deutschland (mit der DKMS LIFE), Polen, Spanien, UK und den USA. Diese Kontakte (und täglich werden es mehr!) sind eine gewaltige Zahl – und sehr wertvoll für uns und unsere Arbeit. Denn dahinter stehen echte Menschen, die sich für uns und im Kampf gegen Blutkrebs engagieren, unsere Botschaften teilen, ihre „Likes“ sichtbar machen und ganz generell unsere Reichweite weiter erhöhen. Und was man dabei nicht vergessen darf: das ist „nur“ Facebook, und damit bei weitem nicht der einzige Social-Media-Kanal auf dem die DKMS aktiv ist. Neben unserer Präsenz dort sind wir auch noch auf Twitter, Instagram und WhatsApp aktiv, und wir haben die jeweils sehr gut frequentierten Websites unserer Ländergesellschaften. Das alles sollte man gut im Blick haben – und dafür rollen wir jetzt flächendeckend die Salesforce-Software „Social Studio“ in den DKMS-Gesellschaften in Polen, UK, USA und Deutschland aus.

Der Erfolg der DKMS in den Sozialen Medien ist kein Zufall. Uns ist sehr daran gelegen, mit unserer Social-Media-Gemeinschaft im doppelten Sinne möglichst gut zu interagieren: einerseits wollen wir unseren Followern die Infos und die Art von Geschichten bieten, für die sie sich interessieren. Und andererseits wollen wir sie dafür gewinnen, sich für uns und unsere Ziele zu engagieren – zum Beispiel als registrierte Spender, durch Geldspenden oder indem sie unsere Service-Angebote weiterverbreiten.

It’s a huge step forward which will positively affect our social media planning and increase our effectiveness. We already tested it and we enjoyed it very much! Ewa Visan, DKMS Polska

Zuständig für die Planung, Veröffentlichung und das Monitoring der Social-Media-Inhalte sind Teams in allen Standorten. Sie bereiten die Kampagnen vor, steuern sie auf den verschiedenen Kanälen aus und beobachten ständig, was sich dort tut. Klar ist: unsere Social-Media-Community ist ziemlich heterogen, setzt sich also aus allen möglichen Alters-, Bildungs- und Einkommensschichten zusammen. Was bei der einen Zielgruppe funktioniert, muss bei der anderen noch lange nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Social Studio wird uns von jetzt an bei der gezielten Ansprache unserer unterschiedlichen Zielgruppen helfen. So können wir die internationalen Social-Media-Aktivitäten der DKMS noch besser koordinieren und beobachten.

DKMS nutzt Social Studio

Symbolbild

In Zukunft wird das Community Management in der gesamten DKMS-Welt (wir sprechen hier pro Tag von teilweise mehreren Tausend Fragen und Kommentaren, die bei uns eingehen!) mit einem einheitlichen Tool erledigt. So bekommen wir auch international einen Überblick über relevanten Inhalte und Diskussionen. Natürlich lassen sich die Inhalte sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene filtern. Facebook, Twitter und Instagram können über einen gemeinsamen Workspace verwaltet und „bespielt“ werden. Und Social Studio stellt uns von Haus aus eine große Auswahl von Analysetools und Filtermöglichkeiten zur Verfügung, die zum Beispiel auch dazu genutzt werden können, kontroverse Themen und Diskussionen früh zu erkennen und rechtzeitig zu reagieren.

Für die DKMS LIFE ist Social Studio neu und innovativ! Wir haben bisher noch nicht mit einem Planungstool gearbeitet und können jetzt alle Kanäle auf einen Blick verwalten und bespielen. Nina von Lovenberg, DKMS LIFE

Den größten Entwicklungssprung machen unsere Teams in Polen und dem UK, da beide vorher kein vergleichbares System hatten. Die Social-Marketing-Teams in Deutschland und den USA haben beide zwar schon mit entsprechenden Alternativen gearbeitet und gute Erfahrungen gemacht – steigen aber im Sinne der verbesserten Einheitlichkeit ebenfalls auf Social Studio um.

Und von dieser Einheitlichkeit erwarten wir uns als Organisation den nächsten großen Entwicklungssprung. Genauso wie Blutkrebs nicht an Ländergrenzen halt macht, bleibt auch unsere Botschaft überall die gleiche: Wir besiegen Blutkrebs. Mit dieser Botschaft können und wollen wir überall auf der Welt Menschen für unser Ziel begeistern – und das geht umso besser wenn es uns gelingt, globalen Anspruch mit lokalem Zugang in Einklang zu bringen.