Unsere Möglichkeiten, Patienten zu helfen, haben sich Dank des wissenschaftlichen und medizinischen Fortschritts in den vergangenen Jahren bereits deutlich verbessert. Doch wir wollen mehr erreichen und stehen als DKMS für eine Zukunft, in der immer mehr Menschen, den Blutkrebs besiegen.

Im Kampf gegen Blutkrebs ist innovative Forschung entscheidend. Dieser Kampf kann nur dann gewonnen werden, wenn neue und bessere Ansätze für die Behandlung von Blutkrebs gefunden werden. Ein wichtiges Element in der Behandlung von Blutkrebs ist die Stammzell- oder Knochenmarktransplantation. Auch zu den biologischen Grundlagen dieser Behandlung besteht weiterhin Forschungsbedarf: Warum besiegt etwa ein Patient seine Erkrankung durch die Transplantation und bei einem anderen Patienten kommt es zu Komplikationen oder gar zum Rückfall der Erkrankung? An diesen und andere Fragen soll weitergeforscht werden. Wir wollen den medizinischen Fortschritt vorantreiben, um die bestmögliche Behandlung für Patienten mit Blutkrebs zu finden und um die Stammzelltransplantation wirksamer und sicherer zu machen. Aus diesem Grund hat die DKMS eine eigene Forschungseinheit gegründet, die DKMS Clinical Trials Unit (CTU) am Standort Dresden.

Die DKMS schreibt Nachwuchs-Stipendien im Bereich der Blutkrebsforschung aus, weil die Unterstützung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Investition in die Zukunft ist. Seit 2015 vergeben wir jährlich die DKMS Mechtild Harf Research Grants an junge Wissenschaftler, um Forschungsvorhaben im Bereich der hämatopoietischen Stammzelltransplantation oder zellulärer Therapien gegen Blutkrebs zu fördern. Die finanzielle Unterstützung erfolgt, abhängig vom Projektfortschritt, für maximal 3 Jahre mit einer Summe von bis zu 80.000 Euro pro Jahr. Die Förderperiode beginnt am 1. Juli und endet am 30. Juni des folgenden Jahres.

DKMS Life Science Lab

Außerdem haben wir in diesem Jahr ein weiteres Förderinstrument ins Leben gerufen, die DKMS Collaborative Research Grants. Wissenschaftler aus der ganzen Welt können sich um finanzielle Unterstützung für Forschungsprojekte bewerben, die eine bessere Auswahl unverwandter Stammzellspender zum Ziel haben. Wenn Spender und Patient besser zusammenpassen, treten weniger Probleme nach einer Transplantation auf und Rückfälle werden vermieden. Patienten profitieren von solcher Forschung unmittelbar, weil sich ihre Chancen verbessern. Die DKMS bietet auch an, Studien gemeinsam mit DKMS Forschungseinheiten (z.B. dem DKMS Life Science Lab) zu planen und durchzuführen. Der DKMS Collaborative Research Grant wird jährlich vergeben und ist mit einer Summe von bis zu 1 Million Euro über einen Zeitraum von drei Jahren dotiert. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2017. Interessenten können sich für weiterführende Informationen per E-Mail an grants@dkms.de wenden.

Die DKMS ist längst mehr als eine internationale Stammzellspenderdatei. Unser Auftrag ist die Forschung und die Arbeit für Patienten mit Blutkrebs, die dringend Hilfe benötigen. Unsere gemeinsame Herausforderung ist, Patienten mit Blutkrebs in Zukunft immer öfter und immer besser helfen zu können.

Weitere Infos zu beiden Grants gibt es außerdem unter dkms.de