Innovative Forschung ist entscheidend im Kampf gegen Blutkrebs. Denn dieser Kampf kann nur dann gewonnen werden, wenn sich weiterhin neue wissenschaftliche Ansätze finden, die Krankheit zu bekämpfen. Aus diesem Grund vergibt die DKMS bereits seit 2001 den DKMS Mechtild Harf Wissenschaftspreis. Anfang April 2016 wurde nun die deutsche Medizinerin und Wissenschaftlerin Prof. Dr. Katharina Fleischhauer am Rande des EBMT-Kongresses in Valencia/Spanien von Richard Champlin, MD, Vorsitzender des Medizinischen Beirats der DKMS, ausgezeichnet.

(V.l.n.r.) Dr. Peter Harf, Richard Champlin, Preisträgerin Prof. Dr. Katharina Fleischhauer und Dr. Alexander Schmidt

(V.l.n.r.) Dr. Peter Harf, Richard Champlin, Preisträgerin Prof. Dr. Katharina Fleischhauer und Dr. Alexander Schmidt

Hintergrund der Arbeit von Prof. Fleischhauer sind die biologischen Grundlagen für den Erfolg oder Misserfolg von Stammzelltransplantationen, die noch nicht hinreichend erforscht sind. Aus diesem Grund arbeitet sie als Direktorin mit ihrem Team am Institut für Zelltherapeutische Forschung der Universität Essen daran, neue Erkenntnisse über die Immunbiologie der Stammzelltransplantation zu gewinnen. Erkenntnisse, die dann durch eine gezielte, optimale Spenderauswahl und Transplantationsnachsorge direkt dem Patienten zu Gute kommen können.

„Sie leistet damit als Weltklasse-Medizinerin einen hervorragenden Beitrag“, dankte ihr DKMS-Geschäftsführer Dr. Alexander Schmidt. „Wir sollten nie vergessen: Wir alle hier forschen und arbeiten für andere Menschen, nämlich Blutkrebspatienten, die dringend unsere Hilfe benötigen. Unsere gemeinsame Herausforderung ist – und das macht unsere Arbeit so besonders und inspirierend – dass wir ihnen diese Hilfe, hoffentlich auch in Zukunft, immer öfter geben können“, so Schmidt.

Mit dem DKMS Mechtild Harf Wissenschaftspreis werden Wissenschaftler geehrt, die herausragende Arbeit im Bereich der Forschung und Wissenschaft auf dem Gebiet der Stammzellforschung leisten.